Angebot · Reihenfolge · Nachkalkulation

Wissen, ob sich der Auftrag lohnt, bevor er fertig ist.

Die Schlussrechnung ist raus, die Marge ist weg. Dabei hat der Stundensatz gestimmt. Wo sie geblieben ist, finden wir mit Ihren Zahlen heraus.Bis Ihr Betrieb es ohne mich kann.

Für Betriebe in Handwerk und Fertigung, die jeden Auftrag anders kalkulieren.

Marge je Auftrag-1010203012040Auftrag 1 bis 40Marge je Auftrag in %4-67
Beispielwerte. Marge je Auftrag, Ziel 10 bis 20 %. Drei von vierzig darunter, einer im Minus. Aufgefallen erst nach der Schlussrechnung.
Ort
In Ihrem Betrieb, nicht am Foliensatz
Maßstab
Eine Kennzahl Ihres Betriebs, vorher und nachher gemessen
Haltung
Herstellerunabhängig, kein Software-Verkauf
Ausgangslage

So läuft es heute. So kann es danach laufen.

Wo die Marge geblieben ist, steht auf Zetteln, in Excel und im Kopf von Meister oder Schichtführung. Nicht, weil niemand aufpasst, sondern weil es niemand zusammenführt.

HeuteDanach
Angebot

Aufmaß auf dem Zettel, das Angebot abends am Rechner, jede Position neu getippt. Raus geht es, wenn Zeit ist. Manchmal war ein anderer schneller.

Das Aufmaß wird einmal erfasst und trägt bis zur Rechnung. Das Angebot geht raus, solange der Kunde noch wartet.

Reihenfolge

Die Aufträge laufen, wie sie reinkamen. Umrüsten, auf Material warten, wieder umrüsten. Die Rüstzeiten stehen auf keinem Zettel.

Die Woche ist nach Rüstaufwand, Material und Termin geplant. Sie sehen vorher, was die Reihenfolge kostet und was eine andere bringt.

Nachkalkulation

Der Stundensatz stimmt, die Monatssumme auch. Welcher Auftrag die Marge gedrückt hat, zeigt erst die Schlussrechnung.

Jeder Auftrag wird mit Ihren Zeiten und Ihrem Material nachgerechnet, während er läuft. Ob er sich lohnt, wissen Sie vor der Schlussrechnung.

Szenen, keine Kundenzahlen. Was sich in Ihrem Betrieb ändert, zeigt eine Kennzahl, vorher und nachher gemessen.

Befund

Wo Handwerk und Fertigung Geld verlieren.

Sechs Stellen, die ich in Betrieben immer wieder finde. Drei davon haben Sie oben wiedererkannt. Die anderen drei stehen in keiner Kalkulation und fallen erst beim Nachrechnen auf.

Metallbauteile, aufgehängt zum Eloxieren auf einem Gestell
Bauteile auf dem Gestell, aufgehängt zum Eloxieren.
  1. 01Angebote, die liegen bleiben

    Aufmaß, Angebot, Auftragsblatt und Rechnung entstehen nacheinander von Hand. Das Schreiben dauert, Angebote gehen zu spät raus oder gar nicht, und der Auftrag geht an den, der schneller war.

  2. 02Reihenfolge nach Eingang statt nach Aufwand

    Wer Aufträge in Eingangsreihenfolge abarbeitet statt nach Rüstzeiten, Material und Termin, verschenkt Stunden pro Woche, ohne dass jemand es sieht.

  3. 03Nachkalkulation fehlt

    Am Monatsende stimmt die Summe, aber niemand kann sagen, welcher Auftrag sie getragen und welcher sie gedrückt hat. Ob ein Auftrag Geld gebracht hat, zeigt frühestens die Schlussrechnung.

  4. 04Wartezeiten, weil etwas fehlt

    Die Maschine steht, die Kolonne wartet, weil Material, Teile, Zeichnung oder Freigabe nicht da sind. Jede Stunde kostet Lohn und Kapazität, auch wenn nichts durchläuft.

  5. 05Doppelte Erfassung

    Mein Fokus liegt auf Bruchstellen, also den Stellen, an denen Informationen von Papier auf Excel, von Excel ins ERP oder vom Bildschirm auf den fertigen Ausdruck wechseln. Dort geht immer Zeit verloren und dort entstehen Fehler.

  6. 06Nachweise von Hand

    Stunden, Aufmaß und Prüfwerte stehen auf Zetteln. Beim Nachtrag oder bei der Reklamation drei Monate später ist der Zettel weg oder nicht zuzuordnen.

Ich baue mit Ihnen zusammen, statt nur zu empfehlen.

Maßnahme

Prozess-Check

Ich biete Ihnen einen Befund statt eines Angebots. Sie erfahren, wo Ihr Betrieb Geld verliert, was es kostet und was zuerst zu tun ist. Mit Ihren eigenen Zahlen, nicht mit Richtwerten.

Danach

Umsetzung mit dem Betrieb, nach Aufwand, im Erstgespräch. Kein Standardpaket, weil kein Betrieb dem anderen gleicht. Der Festpreis des Checks wird angerechnet.

Vorgehen

Vier Schritte. Der letzte macht mich überflüssig.

  1. 01Bestandsaufnahme

    Vor Ort, in Schicht und Büro

    Zwei Tage im Betrieb: Aufträge, Angebote, Laufzettel, Stundenzettel, Maschinenbelegung, wie sie sind. Keine Vorbereitung nötig.

  2. 02Befund

    Zahlen statt Eindrücke

    Verlustkarte mit Ihren Werten, priorisierte Maßnahmen, ein Abnahmekriterium. Besprochen am Tisch, nicht per PDF.

  3. 03Umsetzung

    Mit Ihren Leuten

    Erfassung vereinfachen, Reihenfolgen ändern, Auswertung automatisieren. Ich baue mit, statt zu empfehlen.

  4. 04Nachweis

    Kennzahl vorher, Kennzahl nachher

    Der Betrieb misst selbst weiter. Wenn er mich nicht mehr braucht, war alles richtig.

Profil

Ich verstehe die Werkstatt und ich verdrahte die Daten selbst.

Promoviert in Werkstofftechnik an der Universität Siegen, wissenschaftlicher Mitarbeiter und KI-Beauftragter am Lehrstuhl für Materialkunde und Werkstoffprüfung. Ich weiß, warum ein Bauteil zurückkommt, und ich weiß, wie aus Laufzetteln eine Auswertung wird, die Meister und Schichtführung morgens lesen.

Wo es Erfassung spart, setze ich Automatisierung und KI ein. Entscheidungen bleiben im Betrieb.

Ausbildung
Dr.-Ing. Werkstofftechnik, Universität Siegen
Rolle
Wissenschaftlicher Mitarbeiter und KI-Beauftragter am LMW
Standort
Siegen, Einsatz in ganz Deutschland
Porträt von Dr.-Ing. Kevin Suta
Häufige Fragen

Was vor dem ersten Gespräch oft gefragt wird.

Warum stimmt mein Stundensatz und trotzdem fehlt am Ende Geld?

Der Stundenverrechnungssatz rechnet mit einer Annahme, wie viele Stunden im Jahr verrechenbar sind. Jede Rüstzeit, jede Wartezeit und jeder Abend am Angebot, der auf keinem Zettel steht, verschiebt diese Annahme, ohne dass es jemand sieht. Welche Aufträge sich gelohnt haben, zeigt erst eine Nachkalkulation je Auftrag, also Ihre Vorkalkulation gegen die tatsächlichen Zeiten und Kosten. Die fehlt in vielen Betrieben, nicht der Stundensatz.

Muss ich neue Software kaufen?

In den meisten Fällen nicht. Ich arbeite mit dem, was da ist: Ihr ERP, Ihre Excel-Tabellen, Ihre Laufzettel. Erst wenn eine Lücke sich anders nicht schließen lässt, reden wir über Werkzeuge, und dann herstellerunabhängig.

Wie viel Zeit kostet es meine Leute?

Im Prozess-Check je ein Gespräch von etwa einer Stunde mit Leitung und Meister oder Schichtführung, dazu darf ich zusehen. Der Betrieb läuft weiter.

Was, wenn wir kaum Daten haben?

Dann ist das der erste Befund. Jeder Betrieb hat Daten, meist auf Papier. Der Check zeigt, welche wenigen Zahlen Sie ab morgen erfassen sollten und wie, ohne Mehraufwand für die Werkstatt.

Arbeiten Sie mit KI?

Ja, als Werkzeug: um Laufzettel zu lesen, Auswertungen zu automatisieren, Muster in Auftragsdaten zu finden. Was daraus folgt, entscheiden Sie. Welche Daten dabei wohin gehen, legen wir vorher fest.

Gibt es Förderung?

Für Umsetzungsprojekte gibt es Programme auf Landes- und Bundesebene. Ich verkaufe keine Förderberatung; wenn ein Programm zu Ihrem Vorhaben passt, sage ich es Ihnen im Erstgespräch.

Was kostet die Umsetzung nach dem Check?

Das hängt vom Befund ab. Deshalb nenne ich dafür keinen Pauschalpreis; Umfang und Honorar besprechen wir nach dem Check. Der Festpreis des Checks wird angerechnet.

Erstgespräch

Schildern Sie kurz, wo es hakt.

Ein Telefonat von etwa 30 Minuten. Danach wissen Sie, ob ein Prozess-Check für Ihren Betrieb sinnvoll ist, und ich weiß, ob ich helfen kann.

Sitz
Siegen

Ihre Angaben verwende ich ausschließlich zur Bearbeitung der Anfrage. Speicherung auf einem Server in Deutschland, Löschung nach Abschluss.